Zollpavillon in Neulauterburg

Zwangspausen…
Seit 1815 bedeutete der Grenzübergang eine unfreiwillige, lästige und mitunter teure Reise- und Wegunterbrechung, verursacht durch strenge Grenzkontrollen und Zollgebühren auf beiden Seiten. Zwischen 1945 und 1991 wurde, zunächst in Provisorien, ab 1956 von diesem Zollgebäude in Neulauterburg aus der Grenzverkehr nach Frankreich abgewickelt. Besonders anfangs der 60er Jahre steigerte sich Neulauterburg zum größten Grenzumschlagsplatz in Rheinland-Pfalz. Über 60 Zollbeamte waren hier allein auf deutscher Seite für den Grenzübergang tätig und fertigten neben dem Personenverkehr jährlich rund 50.000 Lastkraftwagen ab. Ab 1985 wurde der Warenverkehr über den neu eröffneten Übergang „Bienwald“ bei Scheibenhardt geleitet und ab 1991, schon einige Jahre vor Verwirklichung des EG-Binnenmarktes, die Grenzaufsicht für den Personenverkehr in Neulauterburg eingestellt.

… und freiwillige Pausen
Heute können Sie an der Grenze bei Lauterbourg auf deutscher Seite in Neulauterburg Gelegenheit ihre Reise freiwillig zu unterbrechen. Genießen Sie im Zollpavillon, der ehemaligen Zollstation, dieses Mal frei von Zwängen für Paß- und Zollformalitäten, eine kulinarisch-italienische Rast in der angeschlossenen Gastronomie, verbunden mit dem Besuch des Museums.

Öffnungszeiten

ganzjährig

Ruhetag: Montag

Kontakt

Verbandsgemeinde Hagenbach
Ludwigstraße 20
76767 Hagenbach

Tel.: +49 (0)7273 / 9410-0
Fax: +49 (0)7273 / 9410-26
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